Was meine Beziehung reicher macht!

Erlebnisse persönlicher Glücksmomente im Beziehungs-Alltag

 

Besondere Momente des Lebens, kleine Alltagsbegebenheiten, Erfahrungen der Zweisamkeit, eine schöne Geste, ein besonderer Augenblick des Nebeneinanders, ein Liebesgefühl.

Das Beziehungsleben – ein Tanz –
flirrende Lebenslust,
unbändige Dramen,
heiliges Glück der Umarmung,
höhlenartige Gefühle der Einsamkeit.
Freude am schlichtschönen Alltag.
Im Zuhause,
den Geschicken der Welt zugetan,
flechten wir aus unserer Beziehungsgeschichte
eine Himmelsleiter,
schweben mit bunten Lampions,
kichernd ins Paradies
des Lebens,
ins zeitlose: Jetzt!

Die erlebte Gegenwart – und nicht die Vergangenheit, nicht die Zukunft – ist die Bühne dieses Dialogs über positive Erfahrungen in der Paarbeziehung. Beziehungsglück bricht dann aus, wenn das, was man erlebt, genügt. 

Sie sind herzlich eingeladen,

Ihr "Blitzlicht" über erlebtes Beziehungsglück auf meiner Homepage mit anderen zu teilen, auch zur Bereicherung derer, die auf der Suche sind nach dem Essenziellen in der Beziehung. Dem, was als Beziehungsglück in der zeitlosen Fülle des gegenwärtigen Augenblicks festgemacht werden kann.

Ich freue mich nicht nur über Ihren persönlichen Beitrag, sondern auch über die Weitergabe dieser Dialog-Möglichkeit durch Sie an Ihre Freunde und Bekannten. Im omnipräsenten meist problemfokusierten Beziehungsdiskurs tut es einfach gut, einmal von dem zu lesen, wie Liebe trotzdem gelingt.

Gottfried Kühbauer                                                                                             Redaktionelle Rahmenbedingungen

 

Glücksmomente in der Beziehung

Mein Mann und ich, hören uns manchmal an einem entspannten Sonntagnachmittag, heruntergeladene Sendung von Ö1 über Philosophie und Religion an. Wir sind uns dann über den Inhalt, der für uns beide wichtig ist, stark verbunden. Und ich bin dann sehr froh, dass wir in wesentlichen Fragen des Lebens ähnliche Sichtweisen haben. Ich erlebe dies dann als geistige Intimität.

Yvonne Ergler, Schützen            

Wenn mein Mann mit mir eine Bergtour macht und ich die letzen Höhenmeter nur mehr kämpfe und der Gipfel mir völlig egal ist......doch dann oben nach einem Kuss und Berg Heil er ein Mon Cherie oder ein Baci oder sogar eine Flasche meines Lieblingsbiers aus seinem Rucksack zaubert, dann spüre ich die tiefe Liebe und Verbundenheit unserer Beziehung.

 Dorothee Zehnder, Wien         

So vieles macht meine Beziehung reich - gemeinsames Lachen, Weinen, Trösten, Freuen, Ärgern, Staunen doch wodurch wird sie reicher? Es sind dies die magischen Momente des Augenblicks der innigen Zweisamkeit, der gefühlte Gleichklang der Herzen, das kurzzeitige Auflösen des ICH und das Verschmelzen mit dem DU. Die geschenkte und erhaltene Hingabe und Leidenschaft, das vertrauensvolle "sich Fallenlassen" mit dem Gefühl von Leichtigkeit, innerer Wärme und totaler Gelassenheit. Das tiefe Empfinden zu lieben und geliebt zu werden.

Hans Stricker, Tullnerbach     

Nähe und Distanz! Gar nicht, oder ganz! Hie und da auch mittelmäßig, Aufmerksam! nur nicht zu lässig. Hitzig, witzig debattieren, sich nicht in Vorwürfe verlieren, miteinander schweigen können, dem anderen seine Erfolge gönnen, immer wieder schiach sein dürfen, beim Suppe essen auch mal schlürfen, schnarchen, furzen, selbst mal stinken, genussvoll ein, zwei Gläser trinken, kraftvoll sein und sich entspannen, die dunklen Geister stets verbannen, sanft und heftig Liebe machen, gemeinsam übers Leben lachen.

     Christian Moisl, Wien       

In unsere Mediation platzte die Diagnose Krebs. Es war ein großes Glück, noch einmal "JA" - zu sagen, es war ein großes Glück, noch dafür danken zu können, was wir einander waren. Und für das, was wir miteinander hatten: Unsere Träume, unsere Kinder, mehr als ein halbes Leben. Beziehungsglück erlebe ich, wenn ich spüre, dass sich jemand über mich freut oder wenn ich jemanden zum Lachen bringe. Das Leben freut mich wieder sehr. Das ist mein Beziehungsglück mit mir selber.

  Margarete Gonzo, Pettneu          

Zu spüren, dass mir meine Frau vertraut und mir die Freiheit lässt, die ich brauche und ich das auch tun kann. Unser gegenseitiges Zuzwinkern, wenn unser fünfjähriger Sohn scheinbare Nonsenslieder für sich selbst singt und dabei ganz glücklich ist. Ihre sanfte Weichheit zu spüren, körperlich und auch seelisch ...

Hubert Steger, Wien            

Glücksmomente: Wenn mein Mann ganz spontan, von einem Buch aufblickend, zu mir sagt: Meine Sonne! Wenn ich vor etwas Angst habe, und er liebevoll sagt: Das machen wir gemeinsam! Wenn er am Abend nach Hause kommt, ich seine Schritte im Vorzimmer höre, und mich freue. Wenn wir mitsammen vor dem Fernseher auf der Couch liegen, und ich spüre, wie dankbar ich bin, dass es ihn gibt. Wenn ich sage: Ich liebe dich, und er mich darauf in die Arme nimmt und sagt: Heute kochen wir uns was Gutes.

   Roswitha Ehrenfellner, Wien        

Reichtum in meiner Beziehung erlebe ich immer wieder an kleinen alltäglichen Ritualen. Wenn z.B. mein Partner mich am Sonntag früh, sanft an der Hand zieht und mich einlädt zu ihm unter die warme Decke in die wohlige Löffelstellung zu kommen. Wir brummen uns dann langsam gemeinsam in den Tag hinein, begleitet von den fernen Tönen der Kirchenglocken und freuen uns auf das Frühstück.

Edith Beram, St. Pölten           

Gemeinsam, Hand in Hand, die Straße entlang bummeln, ohne dass irgendwer irgendwas Spezielles will. Stille Harmonie das Alltags ... auf dem Weg ins Cafe oder zum Supermarkt oder auf die Bank oder in den nächstgelegenen Park!

Veronika Mende, Wien      

Nach 39 jahren mitten im ärger über den partner plötzlich innezuhalten - auch dies ist nur ein steinchen auf unserem gemeinsamen weg. Das vertraute gesicht plötzlich neu zu sehen - im hier und heute! Und zu lächeln und zu denken: wir sind nicht gleich, wir denken nicht gleich und wir erleben nicht gleich: auch nicht gleiches! Und so tief, tief, tief das gefühl von vertrauen und liebe, gemeinsam und verbunden in herzlichkeit. Immer wieder.

   Karin Kientzl, Kapelln         

Mich bereichert die Erfahrung, dass meine Beziehung an Qualität gewinnt, je klarer ich zu mir selber stehe. Beglückendes Wachstum braucht Licht ohne Schatten des Partners. Dann kann die Sehnsucht einen Platz finden - für Momente scheinbar sich über alles erheben - um dann wieder wahrzunehmen, es bleibt ein Sehnen. Dennoch lädt sie mich ein, neu aufzubrechen dem Leben entgegen.

Ambros Pree, Ried Trkr., OÖ.           

Für mich sind es die kleinen, unspektakulären - oft auch inneren - Momente eines besonderen Gefühls der Verbundenheit, des sich gemeinsamen Erfreuens am Sein, dem rhythmischen Gleichklang unterschiedlichen Tuns, der gefühlten Berührung zweier Seelen. - wenn die Übergänge zwischen dem Einlassen auf den Anderen und der Beschäftigung mit dem Eigenen leicht und fließend gelingen, - und eine Verbundenheit wächst, die auch dem ICH gut tut.

Birgit Jellenz-Siegel, Graz       

Wenn meine Frau mir nach einer anstrengenden Bergtour, wo ich dann so fix und fertig vor dem Fernseher liege, eine Fußreflexzonenmassage macht, obwohl das für sie, nach einem langen arbeitsreichen Tag, anstrengend ist.

Xaver Hüttler, Landegg        

Wenn ich meine Frau beobachte, wie sie, obwohl ich es ihr schon hundert Mal gesagt habe, den Topf in der Küche so hinstellt das er nicht richtig abtropfen kann. Dann lächle ich innerlich und denke mir: sie wird sich auf ihre alten Tagen nicht mehr ändern, wie ich sie doch liebe.

Alexander Steppitz, Wien          

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Gottfried Kühbauer